Submitted by schulleitung on So, 25/12/2016 - 14:47

Die Einführungsphase

Allgemeine Informationen zur E-Phase

Mit dem Bestehen des letzten Jahres der Mittelstufe (Jahrgang 10) werden die Schülerinnen und Schüler in die Einführungsphase versetzt. Zugleich wird durch das Bestehen der Mittlere Bildungsabschluss ("Mittlere Reife") erreicht. Schüler und Schülerinnen, die nicht in die E-Phase versetzt werden, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen dennoch den mittleren Bildungsabschluss. Hierzu erfolgen Beratungen durch die Klassenlehrer. In der Einführungsphase werden die in der Qualifikationsphase und im Abitur benötigten Inhalte, Methoden und Kompetenzen vorbereitet. Fächer und Stundenzahl (i.d.R. 34 Schulstunden pro Woche) sind vorgegeben. In der Helmholtzschule wählen die Schülerinnen und Schüler vor Beginn der E-Phase so genannte LOKs (Leistungsorientierungskurse) mit einer im Vergleich zur Stundentafel um eine Stunde erhöhten Stundenzahl. In Ausnahmefällen können diese Kurse zum zweiten Halbjahr der E-Phase umgewählt werden. Die LOKs bereiten auf die Leistungskurse der Q-Phase vor, die Schülerinnen und Schüler können sich für die Q-Phase aber auch neu entscheiden. In der E-Phase beginnt ein umfangreiches Programm zur Studien- und Berufsorientierung (ProSuB).

Fremdsprachen

Die Schülerinnen und Schüler führen die begonnenen Fremdsprachen (Englisch als 1. Fremdsprache, Französisch oder Latein als 2. Fremdsprache, evtl. Spanisch als 3. Fremdsprache) weiter. Die Helmholtzschule bietet derzeit keine neu beginnende Fremdsprache ab der Oberstufe an. Schülerinnen und Schüler, die von anderen Schulen oder Schulformen (z.B. Realschule) zur E-Phase neu an die Helmholtzschule wechseln, müssen demnach in ihrem letzten Zeugnis den Nachweis über zwei in der Mittelstufe belegte Fremdsprachen erbringen.

Auslandsaufenthalte

Die Einführungsphase ist für einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt gut geeignet. In der 8./9. Jahrgangsstufe findet ein Informationsabend über Möglichkeiten der Gestaltung eines solchen Aufenthaltes in englisch- oder französischsprachigen Ländern sowie über unsere schulinternen Austauschmöglichkeiten statt. Darüber hinaus beraten wir Schülerinnen und Schüler und Eltern auf Wunsch individuell. Schülerinnen und Schüler, die im ersten Halbjahr der E-Phase ins Ausland gehen, treffen in der Regel vorab ihre Kurswahl und werden nach ihrer Rückkehr direkt ins laufende Schuljahr eingegliedert. Schülerinnen und Schüler, die ein ganzes Jahr im Ausland verbringen, nehmen die Schullaufbahn in der Regel nach der Rückkehr in der dann beginnenden E-Phase wieder auf. In Ausnahmefällen kann auf Antrag die E-Phase übersprungen werden.

Projektfahrten

Im zweiten Halbjahr der E-Phase nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einer mehrtägigen Projektfahrt teil. Die Schülerinnen und Schüler wählen sich dafür nach Neigung in ein Angebot aus den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften, Deutsch, Politik, Kunst oder Geschichte (mehrtägiger Aufenthalt mit pädagogischer Begleitung im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald) ein.

Zulassung zur Q-Phase

Die Versetzungskonferenz am Ende des zweiten Halbjahres der E-Phase entscheidet über die Zulassung zur Qualifikationsphase. Wird ein Schüler/ eine Schülerin aufgrund seiner/ ihrer Leistungen nicht zugelassen, kann die E-Phase einmal wiederholt werden, sofern nicht bereits das davorliegende Schuljahr (10. Klasse) wiederholt wurde. Wird eine Schüler / eine Schülerin auch beim zweiten Versuch nicht zur Q-Phase zugelassen, muss er /sie die Schule verlassen, i.d.R. mit dem mittleren Bildungsabschluss. Die betroffenen Schüler und Schülerinnen werden über schulische/ berufliche Anschlussmöglichkeiten beraten. Regelmäßig kommt außerdem eine Beraterin der Bundesagentur für Arbeit ins Haus (s. Service).

Weitere Informationen

Die Broschüre Abitur in Hessen - Ein guter Weg informiert hier über weitere Bedingungen in der Einführungsphase und gibt einen Überblick über die Stundentafel.