Fit für lebenslanges Lernen mit Erasmus+

Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 beginnt unser 3-jähriges Erasmus+ - Projekt.

FLUIDUM = Fit für lebenslanges Lernen durch Unterricht mit Innovativen und Digitalen UnterrichtsMethoden

https://peda.net/iitti/lukio/kansainv%C3%A4lisyys/erasmus

Ziel des Projektes ist es, SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 bis Q mit Lerntechniken vertraut zu machen, die es ihnen ermöglichen, sich auf ihrem weiteren Studien- und Berufsweg selbständig neues Wissen zu erarbeiten, vor allem auch durch die Nutzung von modernen Lernmethoden und Lernumgebungen wie z.B. digitalen Lernplattformen.

Die Basis dieser Fitness stellen die Lesekompetenz, Fremdsprachenkenntnisse, gute Kenntnisse im MINT-Bereich sowie wichtige soziale Kompetenzen wie Selbstkompetenz oder Teamfähigkeit dar.

Weil sich die dabei zu vermittelnden Inhalte aber schnell ändern, liegt der Fokus dieses Projektes auf den Methoden, mit denen diese Inhalte vermittelt werden.

Im Rahmen dieses Themas sollen bisher verwendete Methoden evaluiert und neue Methoden bei unseren Partnern kennengelernt bzw. mit ihnen entwickelt werden.

Im Verlauf des Jahres werden dann die neu kennengelernten Methoden und digitalen Medien an den Partnerschulen hospitiert, und dann an der eigenen Schule erprobt. Gegebenenfalls können während der Arbeitstreffen auch neue gemeinsame Unterrichtsmethoden mit den Lehrern der gastgebenden Schule entwickelt werden, beziehungsweise Pläne für eine weitere digitale Zusammenarbeit im Fach entworfen werden.

 

 

Unsere Partnerschulen sind:

 

Die Expertise der LehrerInnen, als Fachkräfte für Methodik ist dabei genauso wichtig, wie jene der SchülerInnen, welche die Effektivität und die Akzeptanz der Methode bei den SchülerInnen gut beurteilen können.

Darüber hinaus sollen die SchülerInnen bei ihren Besuchen im Ausland neue Kontakte knüpfen, neue Umgebungen kennenlernen, in dieser ihre Fremdsprachenkenntnisse in authentischen Situationen erproben und eventuelle Gelegenheiten für eine berufliche Zukunft anhand von kurzen Berufspraktika eruieren.

 

 

 

Das Thema des ersten Projektjahres ist die Sprachkompetenz. Dabei sollen sowohl die Lesekompetenz in der Muttersprache, speziell in Bezug auf das Lesen von Sach- und Fachtexten, als auch das Erlernen von Fremdsprachen gefördert werden. Vor allem sollen dabei neue, auch digitale, Methoden, die das selbständige Lernen im eigenen Tempo fördern, zum Einsatz kommen.

Das zweite Projektjahr widmet sich dem Unterricht in den MINT-Fächern. Neben den Basiskompetenzen Rechnen und naturwissenschaftlicher Arbeits- und Denkweise, soll vor allem die Gewinnung (auch durch Recherchen) und Interpretation von Daten gefördert werden. Dabei sollen vorzugsweise technikgestützte Methoden verwendet werden, die neben der Fachkompetenz auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.

Im Fokus des dritten Projektjahres steht die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben. Dazu zählen ebenso erste Kontakte zur Berufswelt (wie Informationsveranstaltungen, Praktika, Schülerfirmen, etc.) als auch die Ausbildung der sogenannten soft skills. Die SchülerInnen sollen befähigt werden, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren und ihre Stärken, sowohl für den eigenen Erfolg, als auch für den ihres Teams einzusetzen. Am Ende sollen sie ihre Kompetenzen richtig einschätzen und mit Hilfe des Europa-Passes auch ihre Positionierung auf dem europäischen Arbeitsmarkt abschätzen können.